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Projekt Radolfzell

 

 

Projektgruppe  Radolfzell:

Aufwind

Wohn- und Lebensgemeinschaften am Bodensee e.V.

Gemeinnütziger Verein

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 Unser Ziel des gemeinschaftlichen, selbstbestimmten Wohnens wollen wir unabhängig von Bauträgern und Investoren erreichen. Wir möchten und können selbst investieren.

Die Projektgruppe hat inzwischen die Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) BoWestWohnBest gegründet als Basis der Kommanditgesellschaft (KG), die wir demnächst gründen wollen. Hier unterscheiden wir uns also vom Vorgehen anderer AUFWIND-Projektgruppen.

Wir suchen nach einem Grundstück, auf dem wir selbst planen und bauen können. Neben der Kernstadt sind wir auch offen für einige Stadtteile Radolfzells und für Nachbargemeinden, wie z.B. Moos, Steißlingen oder Ludwigshafen.

Wohnrecht in einer Wohnung unseres AUFWIND-Hauses erhält, wer AUFWIND-Mitglied ist, Kommanditist in der KG wird und Kapital einbringt. Auch Verwandte, Freunde oder Bekannte können Kommanditisten werden, also Kapital in die KG einbringen, um es auch weniger zahlungskräftigen Mitgliedern zu ermöglichen, in unserer Gemeinschaft zu leben. Wer in eine Wohnung des AUFWIND-Hauses einzieht, wird jedoch nicht vom Geldgeber bestimmt, sondern durch die Hausgemeinschaft.

In unserer harmonischen Projektgruppe brauchen wir weitere aktive Menschen, die bereit sind, ihre Kompetenzen in die Gruppe einzubringen, das gemeinschaftliche Leben mitzugestalten und Verantwortung zu übernehmen.

 

Zur Vorbereitung unseres selbstbestimmten und selbstorganisierten Zusammenlebens treffen sich die Mitglieder unserer Gruppe einmal im Monat zum besseren Kennenlernen und zu Aktivitäten unterschiedlicher Art.

 

Neue Interessenten sind herzlich willkommen zu unseren Informationstreffen, diese finden einmal im Monat (abwechselnd dienstags, mittwochs oder donnerstags) statt.

Siehe Termine auf dieser Homepage.

Wenn Sie uns Ihre E-Mail-Adresse übermitteln, werden Sie jeweils per Mail eingeladen.

 

Kontaktadresse: Rudolf Riede

Fon: 07773-239 744 Mobil: 0171-15 13 521

Mail:  

 

Besuch bei Hans Humpis

Zuerst mussten wir uns durch den Trubel des Martinimarkts in Ravensburg bis zu seinem Haus in der Marktstraße 45 durchkämpfen. Dann konnten wir den Regierer der Großen Ravensburger Handelsgesellschaft besuchen. Er und auch andere Kaufleute waren durch den Fernhandel reich geworden und pflegten einen aufwendigen, adelsähnlichen Lebensstil. Das war im 15. Jahrhundert.

Heute sind sein Haus und benachbarte Gebäude ein attraktiven Museumsquartier – das Humpis-Quartier, in dem Geschichte lebendig wird. Wir besuchten es im November 2016.

 

 

 

 

 

 

Besuch des Schmuckmuseums/ Technischen Museums Pforzheim am 20.02.2016

 

Besuch in Pforzheim

 

Pforzheim wurde früher Goldstadt oder auch Klein-Genf genannt und ist heute wieder einen Besuch wert!

Im Technischen Museum zeigt man an 700 Originalmaschinen, wie bis ca. 1970 Uhren und Schmuck gefertigt wurden. Wir durften bei Ketten, Anhängern, Ringen "mithelfen" und einen kleinen Pforzheimer Wasserturm aus Messing mit nach Hause nehmen.

Im Schmuckmuseum konnte jeder seinen Schmuck finden (Preziosen aus 5 Jahrtausenden).

Danke an Helga Sautter für den interessanten Tag.


 

 

 Projektgruppe Radolfzell in der Presse:

 

Südkurier 22.05.2012

 

Erfahrungen mit neuen Wohnformen:

 

 

 

Die Projektgruppe Radolfzell des Vereins AUFWIND, Wohn- und Lebensgemeinschaften am Bodensee, hatte ins Mehrgenerationenhaus der Diakonie eingeladen, um mehr über neue Wohnformen zu erfahren. „Uns im AUFWIND fehlen noch die Erfahrungen.“ stellte gleich zu Beginn des Abends der Sprecher der Projektgruppe Radolfzell, Rudolf Riede, fest. Keine der Aufwind-Gruppen habe ein bestehendes, bereits bezogenes Haus und daher auch keine Erfahrungen, wie und ob das Zusammenleben funktioniere. Doch in anderen Wohnprojekten gibt es diese Erfahrungen; deshalb war man froh, dass sich durch freundschaftliche Beziehungen die Möglichkeit ergeben hatte, einen Vortrag über ein bestehendes Wohnprojekt zu organisieren.

Vom VIA-Wohnprojekt in Baden-Baden waren Frieder Groninger und seine Frau Lilli nach Radolfzell gekommen. Das VIA-Wohnprojekt im Stadtviertel Cité im Westen von Baden-Baden wurde im Sommer 2009 fertig gestellt. Es besteht aus 26 Wohneinheiten unterschiedlicher Größe, einem Gemeinschaftsraum sowie einem Fitness- und Werkstattraum. Unter den ersten, die einzogen, war auch das Ehepaar Groninger. Sie konnten nun also auf zwei Jahre Erfahrung im selbstbestimmten und selbstorganisierten Zusammenleben in einer Hausgemeinschaft zurückblicken. Die Mitglieder der Gemeinschaft leben in der eigenen barrierefreien Wohnung, sie sind selbständig, aber nicht allein, denn jeder ist bereit, den anderen in der Hausgemeinschaft zu helfen. Ein wichtiges Element bei der Gestaltung des gemeinsamen Lebens im Haus ist der Gemeinschaftsraum – hier finden z.B. Geburtstagsfeiern statt oder die Bewohner feiern gemeinsam Silvester. Verschiedene Kunstausstellungen wurden ins Haus geholt und bereicherten die Gestaltung der gemeinsamen Räume. Auch außerhalb des Hauses werden gemeinsame Aktivitäten angeboten. Das Ehepaar Groninger berichtete von wunderschönen Wanderungen im Schwarzwald, von erholsamen Radtouren in der Rheinebene und von Konzertbesuchen, alles auch durch Fotos

Zur Zeit leben in dem U-förmigen Gebäude in Baden-Baden acht Paare, zwei Kinder und 22 Singles. Ursprünglich war das Haus als Mehrgenerationenhaus gedacht gewesen, doch leider sind es nur zwei Kinder, die nun vorwiegend mit Menschen der Generation 50 plus zusammen wohnen. Eine solche Gemeinschaft von 40 Menschen braucht Regeln für das Zusammenleben. Deshalb trifft man sich monatlich, um alle Fragen und Probleme zu besprechen und falls nötig, Entscheidungen zu treffen. Vorbereitet werden diese Treffen von einem 7-köpfigen Bewohnerrat.

Ein so lebendiges Bild vom harmonischen Zusammenleben in dieser neuen Wohnform entwarfen Frieder Groninger und seine Frau, dass zum Schluss ein AUFWIND-Mitglied meinte: “Die beiden haben richtig Lust auf gemeinschaftliches Wohnen gemacht.“